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Arbeitsmigration

im 18. Jahrhundert

Arbeitsmigration im 18. Jahrhundert 2016-08-18T13:26:54+02:00

Project Description

Im 18. Jahrhundert werden rund 600 Evangelische aus dem inneren Salzkammergut deportiert. Hundertschaften von Arbeiterfamilien ziehen aus dem Salzkammergut in den Osten der Monarchie. Im Gegensatz zu den so genannten Landlern, die aus Glaubensgründen zwangsweise verschickt werden, wandern die übrigen Gruppen von Migranten freiwillig aus. Sie erhofften sich in der Fremde eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage.
So entstehen die Salzkammergut-Kolonien:
• Grossau und Neppendorf, heute Rumänien (Siebenbürgen)
• Deutsch-Mokra, heute Ukraine
• Franzdorf und Steierdorf, heute Rumänien (Banat)